Seit 1975 ist Wolbeck ein bedeutender Stadtteil von Münster. Dieses Stadtgebiet blickt auf eine Geschichte von über 700 Jahren zurück. Einst war Wolbeck der Residenz Ort der Furt Bischöfe von Münster. Auch die Verwaltung von Wolbeck hatte hier in der Gemeinde ihren Sitz. Bis zum heutigen Tag sind diese alten, traditionellen und mittelalterlichen Strukturen zum großen Teil erhalten geblieben. Das ist für uns Grund genug, Wolbeck, seine Reiz von den Landschaften, die Freizeitangebote und die Geschichte neu zu entdecken. Wir nehmen Sie mit auf einer Streifzug durch einen der schönsten Stadtteile von Münster.
2000 hat der Verein von Kultur interessierten Bürgern einen offiziellen Kulturverein für Wolbeck gegründet. Gemeinsam organisieren Sie ein abwechslungsreiches Bildungs- und Kulturangebot. Dazu gehören Freizeitangebote für Kinder und Erwachsene ebenso wie Vorträge und Lesungen, Klassik und Moderne sowie Kabarett. Die aktuelle Verstanstaltungsreihe können Sie über die Webseite des Vorortes abrufen. Sind die Bürger und Bürgerinnen, die das Stück Profilformen und wohl weg zu so einem wunderschönen Fleckchen Erde machen.
So gibt es auch einen Heimatverein der sich um ein abwechslungsreiches Jahresprogramm unterschiedliche Aktivitäten in Wolbeck kümmert. Überlieferungen besagen, dass dieser Verein schon 1926 gegründet wurde. Die Mitglieder des Vereins erforschen die historische Entwicklung des Kirchspiels von Wolbeck und pflegen das gesellige und lebendige Miteinander im Ort. Auf gemeinsamen Radtouren und Wanderungen können Sie die Besonderheiten vom Münsterland erleben. Eine besondere Aufgabe sieht der Münsteraner Heimatverein in der Pflege vom „Küerkrings“ – Es handelt sich hierbei um ein platt deutsch. Regelmäßig werden Lesungen, Singerunden und Vorträge in diesem Münsterländer Platt organisiert.
Anfangs des 13. Jahrhunderts errichtete Bischof Ludolf von Holte eine feste Burg auf dem heutigen Tripps Hügel. Damals befand sich an dieser Stelle ein künstlich aufgeschütteter Hügel. Sie war zugleich Zufluchtsort für den Stift zu Adel. Zunächst war die Burg der Wohnturm mit einer Befestigung. Allmählich entstand in diesem Gebiet eine Siedlung, die auch als Residenz Ort immer mehr Bedeutung annahm. Die nachfolgenden beschimpfe starteten die Gegend mit noch mehr Privilegien aus, so dass Wolbeck schon bald das Stadtrecht bekam.
Wigbold ist als Bezeichnung für die Gegend zum ersten Mal 1310 urkundlich erwähnt. Hier tauchte auch das Wolbecker Siegel zum ersten Mal auf. Mitte des 14. Jahrhunderts erweiterte der damalige Bischof Lorenz von Wewelinghoven die Burgbefestigung. Außerdem wurden weitere Gräben und Wände zur Befestigung installiert. Der Ort bekam insgesamt drei Stadttore und Zugänge zur damaligen Burg. Das 16. Jahrhundert ist geprägt durch eine unruhige Regentschaft, die auf den Fürst Bischof Franz von Waldeck zurück führt. Der Ort wurde zu dem Hauptmagazin der damaligen Belagerungstruppen.
Über lange Jahre blieb Wolbeck von Plünderungen, Zerstörung und Schlachten verschont. Im 19. Jahrhundert kommt der preußische General Blücher sehr häufig nach Wolbeck und vernichtet ihr den hiesigen Wildbestand mit den Offizieren, die in begleiteten. Danach folgten die Franzosen und später wieder die Preußen.1893 wurde in dem Stadtteil eine Wasserheilanstalt eröffnet. Ein Amtsgebäude und ein Eisenbahnanschluss kommen 1903 und 1923 hinzu. Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte sich eine starke Siedlungstätigkeit in diesem Gebiet. 1975 erst hat Wahlberg seine politische Eigenständigkeit verloren und ist zu einem Stadtteil von Münster geworden. Doch der besondere Charakter der langjährigen Geschichte ist bis heute nicht verloren gegangen und unmittelbar mit Wolbeck verbunden.
Der Tiergarten hat eine lange Tradition. Das Bürgerforum hat mithilfe der Naturstation Münsterland, dem NABU, Einen Naturlehrpfad 2011 eingerichtet. Auf diese Weise können Sie mit ihrer ganzen Familie auf dem Lehrpfad wandeln und mehr über die Flora und Fauna lernen.
Zu den beliebtesten Aktivitäten gehört ein Spaziergang oder eine Radwanderung direkt an der Angel entlang. Das attraktive Umfeld und die geschichtliche Bedeutung laden Besucher und Anwohner auf eine Entdeckungsreise ein. Der Weg ist hindernisfrei und führt auf 3 km direkt durch den Ortskern und das gesamte Tiergehege. Sie kommen an allen markanten historischen Stellen vorbei und können auf den vielen Bänken ausruhen und die Natur genießen. Im Ortskern von Wolbeck ist bis heute der mittelalterliche Kern und die Struktur erhalten geblieben. Sie können auf dem Weg weisenden Tafeln mehr über die historischen Gebäude lernen, wozu unter anderem die katholische Kirche Sankt Nikolaus ebenso gehört wie der bekannte Drostenhof.